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Bei E-Mails, zu denen eine Dateianlage vorhanden ist, wird in der E-Mail-Liste und im Vorschaubereich ein Büroklammer-Symbol angezeigt. Wenn Sie eine E-Mail öffnen, werden die Anlagen unterhalb des E-Mail-Textes aufgelistet.
Anlage öffnen
Eine Anlage kann einfach durch einen Mausklick auf den Dateinamen der Anlage geöffnet werden. Es wird dann automatisch das passende Anwendungsprogramm gestartet, mit dem die Anlage geöffnet wird. Wenn Sie die Anlage nicht mit dem unter Windows für diesen Dateityp eingerichteten Standardprogramm öffnen möchten, können Sie auch ein anderes Programm wählen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Anlage und wählen den Menüpunkt "Öffnen mit..." (dies ist nicht im Vorschaubereich möglich sondern nur, wenn die E-Mail geöffnet wurde). Es erscheint anschließend ein Dialogfenster, in dem Sie das gewünschte Programm wählen können.
Schutz vor bösartigen Anlagen
Viren
E-Mail-Anlagen sind für Viren der beliebteste Weg sich zu verbreiten. Wenn Sie ein Dokument öffnen, das als Transportmittel für Viren geeignet ist, wie z. B. ausführbare Programme, Word-Dokumente, Script-Dateien etc. müssen Sie deshalb im schlimmsten Fall damit rechnen, eine infizierte Datei zu öffnen und sich einen Virus einzufangen.
Virenscanner einsetzen
Gängige Virenscanner wie z. B. von McAfee oder Symantec entdecken Viren sofort, wenn Sie eine E-Mail erhalten, die eine virenbefallene Anlage enthält. AMICRON-MAILOFFICE 5.0 ist immun gegen Viren, die sich per E-Mail verbreiten und z. B. automatisch eine virenbefallene E-Mail an alle Einträge aus dem E-Mail-Adressbuch versenden.
Sorgen Sie vor:
Öffnen Sie nie eine Anlage, wenn Ihnen der Absender nicht bekannt ist oder der Absender die Anlage im E-Mail-Text nicht erwähnt. Häufig weiß der Absender von der Existenz eines Virus gar nichts. Der beste Schutz ist daher der Erweb eines Virenschutz- und suchprogrammes. Damit werden E-Mails bzw. Anhänge automatisch zuerst auf Viren durchsucht, bevor Sie sie öffnen. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie die aktuellste Version Ihres Virenscanners installiert haben.
Makro-Viren
Da Viren nicht nur über ausführbare Dateien verbreitet werden, sondern auch in Form von Makros beispielsweise Word- und Excel-Dokumente befallen, sollte der Makro-Virusschutz in diesen Programmen immer aktiv sein. Sie finden ihn zum Beispiel in Word 97 und Excel 97 unter "Extras > Optionen > Allgemein". Unter Word 2000 und Excel 2000 können Sie unter "Extras > Makro > Sicherheit" eine von drei Sicherheitsstufen auswählen.
Manchmal tauchen in E-Mails auch Hinweise auf, dass Sie das angehängte Dokument schnellstens öffnen sollen und eventuell auftauchende Warnungen, die auf Makro-Viren schließen lassen, getrost ignorieren können. Ignorieren sollten Sie auf jeden Fall solche hanebüchenen Hinweise, aber nicht die Viren-Warnungen. Das Ausführen von Makros in fremden und unbekannten Dokumenten sollten Sie sicherheitshalber sowieso immer unterbinden.
Seien Sie besonders vorsichtig bei Dateianlagen, mit den Endungen ".exe", ".com", ".bat" oder ".pif".
Achten Sie ebenfalls auf getarnte Anlagen. Erhalten Sie beispielsweise eine E-Mails mit der Anlage "Daylight.mp3.pif", so handelt es sich dabei nicht um eine Musikdatei (MP3-Datei).
Öffnen von Anlagen sperren
In der Benutzerverwaltung können Sie für einzelne Programmbenutzer das Öffnen von Anlagen sperren. Sie haben dabei die Möglichkeit zu wählen, ob überhaupt keine Anlagen geöffnet werden dürfen, oder ob nur die "gefährlichen" ausführbaren Anlagen nicht geöffnet werden dürfen.
Hinweis
Bei der Neuanlage von Benutzerrechten werden standardmäßig folgende Rechte gesperrt:
| • | Ausführbare Dateianlagen öffnen |
| • | Dateianlagen, die Scripte enthalten können, öffnen |